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Dienstag: Flug nach San Diego
Posted by kybipix on September 30, 2008Um ewa 20.45 h Ortszeit sind wir gut gelandet und von Natalie abgeholt worden.
Um ewa 20.45 h Ortszeit sind wir gut gelandet und von Natalie abgeholt worden.
Anna und ich sind überaus stolz, euch diese News bekannt geben zu dürfen:
San Francisco, August 21, 2008 — Natalie Prescott, a native of the Ukraine who came to the United States nine years ago, earned three degrees and became a California lawyer, has been named recipient of the 2008 Jack Berman Award of Achievement for Distinguished Service to the Profession and the Public.
Alle Informationen gibts hier >>
Den Award haben wir als PDF hier >> jackbermanaward-2008
Natalie, wir gratulieren Dir für diese Auszeichung! Wir sind stolz auf Dich, Mama & Papa
Vor einer Woche luden uns Susy und Max zusamen mit Roland und Yvonne, meinem Bruder und meiner Schwägerin zum Znacht bei ihnen zu Hause ein. Natürlich bin ich gespannt, was es geben wird: Fleischvögel “a la Mutti” oder ein Tournedos flambe Voronoff?
Um 17 h wurden wir von Roli und Yvonne abgeholt und trafen kurz nach 18 h in Adliswil ein. Susy hatte das meiste schon vorbereitetet. Die Tatsache, dass sie auf Max wartete, liess den Schluss nach einem Tournedos zu. Und wirklich, es war so.

6 feine Rindsfilets in der Senfsauce
Dieses “Tournedos flambe Voronoff” assen wir erstmals vor knapp 45-50 Jahren am Neuenburgersee auf Einladung von Roli. Wir haben es nicht vergessen, wie der Koch die Rindsfilets am Tisch zubereitete und danach die Senfsauce komponierte. Max schaute genau zu, merkte sich jede Kleinigkeit und ein paar Wochen später kochte er dieses Menu zum ersten Mal nach und wie. Bis heute sind wir alle der Meinung, dass es ihm gelungen ist, die Senfsauce perfekt zu kopieren. Vati war vor ein paar Jahren immer noch so angetan von diesem Menu, dass er Max bat, es wieder einmal zu kochen und er würde die Rindsfilets spendieren. Max kam dieser Bitte gerne entgegen und wir mögen uns gut erinnern, wie Vati die Schweissperlen an der Nase wegtupfte, die von der Sauce hervorgerufen wurden.

Roland probiert die Senfsauce: Tip top!
Max und Susy, danke für eure Einladung und danke für das Nostalgie-Menu, mit dem ihr uns eine riesengrosse Freude bereitet habt.
Hier gibts alle Fotos vom Tournedos-Schmaus >>
Seit einer Woche ist klar, dass wir in Kürze nach San Diego zu unseren Kindern fliegen werden. Entsprechend muss im Geschäft noch alles organisiert werden.
Nach dem 3. MD-Workshop am Dienstag auf dem Gubel lag ich 2 Tage mit einer Erkältung zu Hause und konnte heute Morgen überraschend wieder zur Arbeit fahren. Genau so schnell wie die Erkältung kam, genau so schnell war sie heute wieder vorbei – hoffentlich.
Zu vorgerückter Stunde habe ich noch die Ticket-Infos von Natalie studiert. Wir fliegen diesmal mit der United Airlines von Zürich in 9 h nach Philadelphia und von dort in 5.45 h weiter nach San Diego. Es werden insgesamt 6374 Meilen sein, also etwa 10´200 km – ein Weg, versteht sich.
Mein Schwager Max hatte sich dies zu seinem 70. Geburtstag gewünscht: Einmal vorne in der Lokomotive durch den Gotthard fahren. Heute war es soweit. Ab Arth Goldau bis Locarno fuhr Max im Führerstand der neuen Lok 2000 mit. Hier noch 2 Fotos.
Nur kurz legte sich der Hochnebel am frühen Sonntagmorgen über das Aaretal und wich gegen 10 h trotz mässig-starker Bise der Herbstsonne. Wir erlebten schon den 2. Tag die unangenehme Ostströmung, die bei uns Bise heisst und sie soll laut Meteorologen auch nächste Woche noch blasen.

Gegenüber unserem Grundstück wächst ein Baum mit wilden (kleinen) Aepfeln (max 1-1.5 cm)
Martin und Lilja waren zum Mittagessen eingeladen. Den Grill bereitete ich schon um 12 h vor, damit die Glut 2 h später möglichst optimal sein sollte. Und sie war es: Die Schafs-Filetstücke an der feinen Knoblauchsauce wurden aussen knusprig braun und innen blieben sie saftig zart und weich. Dazu gab es die feinen Bratkartoffeln aus dem Backofen und eine grosse Schüssel Salat (grüner Salat und Tomaten) an Rapsöl und mit reichlich Zwiebeln.

Reife Tomaten aus Martins Garten für Salat und Adschika (Scharfe Tomaten-Peperoni-Peperoncini-Sauce)
Nach dem Mittagessen sassen Martin und ich noch draussen an der wärmenden Sonne und diskutierten die politischen Ereignisse der letzten Woche. Nach dem Kaffee und Kuchen spazierten wir über das Vorziel zur Chrümbi in den Obred und über die Langmatt wieder nach Hause.

Vom Obred aus: Mein ehemaliges Eltern- und Geburtshaus, in dem ich von 1951-79 gewohnt habe (Mitte).
Der Spaziergang von der Langmatt über die Mühlematte eröffnet manch neue Perspektive auf unsere katholische Dorfkirche.

Blick auf die Rainlistrasse zum Kirchturm
PS. Lilja verreist am Mittwoch für 2 Wochen zu ihrem Sohn und der Schwiegertochter nach Lissabon.
Soeben habe ich im Internet mit Bestürzung gelesen, dass Bundesrat Merz nach einem Herz-/Kreislauf-kollaps im Spital liegt.
Dieser Beitrag ist all jenen Menschen gewidmet, die im Stress sind oder waren, z.B. unsere Tochter Natalie, der wir ganz viel Ruhe und Gelassenheit wünschen
Das Geschenk bringen wir selbstverständlich mit!