The Kyburz Family Photo Blog

Im Hard ob Erlinsbach – Sommernachtsfest und Schwyzerörgeli

Archive for Juli, 2009

Jul
27

In Satoka am Strand

Posted by kybipix on Juli 27, 2009

Mit Nikki’s Photoapparat habe ich einen kurzen Videofilm am Strand von Satoka gedreht.

Jul
21

Abenteuerfahrt in den Dragobrat

Posted by admin on Juli 21, 2009

Wassja hatte uns heute zusammen mit den beiden Saschas und Lena zu einer Abenteuerfahrt in den Dragobrat eingeladen. Dazu hatte er eigens einen alten sowjetischen Allrad-Transporter samt Chauffeur organisiert. Ruslan, unser Fahrer, so erfuhren wir, war gerade mal 18 Jahre alt, aber gilt als einer der erfahrensten und vorsichtigsten Gebirgsfahrer in Transkarpatien.
Ausgangs Jasinja Richtung Jablunizia-Pass fuhren wir über eine Brücke, welche die schwarze Theiss unter sich liess und fuhren gleich danach nach rechts, hinauf in die Karpaten-Bergwelt.

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Zu Beginn war die Strasse noch ziemlich gut und führte uns entlang eines Theiss-Zuflusses durch allmählich wildes und schroffes Gebiet.

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Bei einem ersten Zwischenhalt ging alle auf Beerensuche in den Hängen. Gestärkt gings in gemächlichem Tempo weiter nach oben, wobei der Weg immer ausgefahrener wurde. Weit hinten im Tal erkannten wir schon die ersten dunklen Wolken, die auf Regen deuteten, der in dieser Jahreszeit fast zum täglichen Ritual gehört. Schliesslich landeten wir im Weiler Dragobrat, den ich vom letzten Besuch vor 9 Jahren vorallem wegen des “Somahonkas” bei einem Schafhirten in Erinnerung hatte.

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Von der Schutzhütte “Prijut Dragobrat” aus erkundigten wir zuerst mit den Feldstechern die Umgebung aus nach Tieren. Doch gesehen haben wir kaum etwas. Von hier bis weiter nach oben im Tal, wo die Turbasen stehen, haben Natascha und Viktor Land für ein Gästehaus gekauft, das sie später bebauen wollen. Denn dieses Gebiet gilt als ziemlich schneesicher und wird jetzt schon stark genutzt.

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Plötzlich lag der Zwillingsberg (ukrainisch Plisnizi, die Nr. 3 der höchsten ukrainischen Berge nach Goverla und Petros) vor uns, den wir vor 9 Jahren erwandert haben. Als wir damals ganz oben waren, begann ein Gewitter, wie ich es in meinem ganzen Leben noch nie erlebt hatte. Ob wir wollten oder nicht: Wir mussten damals im strömenden Regen nach unten laufen bis zur Turbase. Wie lange wir unterwegs waren, habe ich vergessen, aber ich weiss, dass ich noch nie nasser war und noch nie kälter hatte als je zuvor.

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Als wir den Fuss des Zwillingsbergs erreicht hatten, stiegen wir aus und bewunderten die unter uns liegende Landschaft, die wir in der vergangenen Stunde durchfahren hatten. In der Bildmitte erkannt man einige helle Flecken; dies sind Häuser im Dragobrat.

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Am Plisnizi fuhren wir rechterhand vorbei, wobei der Weg zeitweise einem Bachbett ähnelte. Die Wolken hingen recht tief, und wir wussten eigentlich nie, wann der Regen einsetzen könnte.

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Als wir auf einer Krete Richtung rumänische Grenze fuhren, begegneten uns zahlreiche junge Ukrainer/innen, die sich auf einer grossen Wanderung befanden. Sie baten uns, doch ein paar Rucksäcke bis zum See für sie mitzunehmen.

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Zwar musste ich den Rucksack nur wenige Meter bis zum Auto tragen, aber er war so schwer, dass ich kaum gegen den Wind ankam. Wie ist es nur möglich, dass junge Frauen ein solches Gewicht in den Bergen herumschleppen können?

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Tief unten schimmerte ein kleiner Tümpel silbrig zu uns hoch.

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Auf einem Stein über dem Abgrund setzten sich Wassja und ich in uns posierten fürs Album.

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Am gegenüberliegenden Ufer parkierte Ruslan zuerst und liess uns aussteigen. Von da aus erkundigten wir den See und Sascha entledigte sich bal seiner Kleider, um die typisch ukrainische Mutprobe zu bestehen und im kalten See Geremaschaska zu schwimmen.

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Während Sascha ein paar mal hin und her schwamm, schaute Anna, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, dem sommerlichen Treiben mit gemischten Gefühlen zu.

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Unterdessen hatten wir unsere Rast- und Feuerstätte gefunden und begannen mit den Vorbereitungen fürs Schaschlik.

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Unterdessen schien die Sonne und erwärmte uns von aussen; von innen tat der Wodka seine Wirkung!

Unterdessen konnten wir über der Holzglut unsere Schaschlikspiesse in Position bringen.

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Wir hatten unserern Schaschlikschmaus kaum beendet, als die Sonne verschwand und der Himmel die Schleusen öffnete. Wir vermochten das wichtigste zusammen zu räumen und uns ins trockene Innere des Fahrzeugs zu retten.

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Wassja, danke für diesen tollen Ausflug in Deine ukrainischen Berge.

Hier gibt’s alle Photos von unserer Exkursion zum Gereschaska See >>

Jul
20

Im geographischen Zentrum Europas

Posted by admin on Juli 20, 2009

Den meisten Europäern ist wohl nicht bekannt, dass sich das geographische Zentrum Europas in den ukrainischen Transkarpaten befindet. Erst dort wird einem bewusst, wie weit sich Europa nach Osten erstreckt.

Größere Kartenansicht

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Dann besuchten wir noch das Restaurant mit einem speziellen Museum.

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Hier gibt’s alle Photos vom Besuch im geographischen Zentrum Europas >>

Jul
20

Momente in Jasinja

Posted by admin on Juli 20, 2009

Jasinja mit seinen ca. 5000 Einwohnern erstreckt sich entlang der H09 über mehrere Kilometer.

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Bis in etwa 1-2 Jahren wollen Natascha und Viktor im Zentrum Jasinjas das Hotel mit etwa 20 Gästezimmern fertig ausbauen und in Betrieb nehmen. Der Ausbau erfolgt nach europäischem Standard mit Toilette und Dusche im Zimmer.

Interessenten können sich jederzeit melden über den Menupunkt “Kontakt” oben, bis die eigene Webadresse hier publiziert wird.

Hier gibt’s noch mehr Photos von Jasinja >>

Jul
20

Strukivska Zerkwa (Kirche) in Jasinja

Posted by admin on Juli 20, 2009

Die Huzulen Holzkirche von Ivan Struk, dem “Entdecker” und Gründer von Jasinja hat mich schon vor 9 Jahren beeindruckt. Die Holzkirche gilt als eines der schönsten Bauwerke der Huzulen-Baukunst. A propos: Meine Frau ist eine Huzulin, hier in einer Originaltracht mit Nikki.

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Zurück zu unserem Plan, heute über die Hängebrücke zur Kirche zu spazieren. Die 3 Kinder Nikki, Vitali und Maritschka warteten schon ungeduldig, bis Anna und ich bereit waren.

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Der Spaziergang war eher kurz und führte uns vorbei an blühenden Wiesen.

Anna in der Blumenwiese

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Die Holzkirche befindet sich auf einem Hügelvorsprung unweit der schwarzen Theiss mit einer schönen Aussicht auf Jasinja.

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Hier gibt’s noch mehr Photos von Jasinja >>

Jul
19

Insel Koleba – Schaschlik für die Grossfamilie

Posted by kybipix on Juli 19, 2009

Nachdem wir von Bukovel zurück waren, fuhren wir zu Ferry’s Sägerei. Ferry Franz ist Natascha’s Schwiegervater und ungarischer Abstammung, jedoch in Jasinja aufgewachsen. Der Regen hatte aufgehört und der Himmel zeigte sich in spannenden Blautönen.

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Schon bei der Anfahrt erkannten wir das Spezielle dieser Koleba!

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Die Koleba war auf einer Insel in einem Fischteich gebaut und bot Platz für gut 20 Personen.

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Auch die Kinder genossen den Ort und konnten ausgezeichnet spielen.

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Anna geniesst es mit ihrer Tante Anna!

Es schmeckte wieder einmal vorzüglich!

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Zu guter Letzt wollte sich Wassja noch von den Fischen anknabbern lassen.

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Am Schluss versammelten sich nochmals alle im Schaschlik-Häuschen, um die Wärme der Glut zu geniessen.

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Hier gibt’s alle Photos von der Insel-Koleba >>

Jul
19

In Sportzentrum Bukovel in den Karpaten

Posted by kybipix on Juli 19, 2009

Kurz nach dem Passübergang Jablunietzki von Jasinja her kommend und in Richtung Ivano-Frankivsk fahrend,  zweigt bei Jablunizia die Strasse in Richtung NW ab. Nach nur wenigen km erreicht man das moderne Skiresort Bukovel.

Bukovel - Kartenausschnitt Ivano-Frankivsk Oblast

Bukovel - Kartenausschnitt Ivano-Frankivsk Oblast

Leider setzte an diesem Sonntagmorgen Regen ein, was die Sicht und das Erlebnis in Bukovel schon einschränkte. Immerhin konnten wir einen Teil der Infrastruktur erkennen.

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Wassja ging im letzten und vorletzten Winter mehrmals mit seiner Familie Skifahren und laut Natascha haben sie es ausserordentlich genossen. Was mir aufgefallen ist: Anstelle von grossen Hotelkomplexen haben die Investoren Bungalows aus Holz gebaut, was zur Kultur und Landschaft bestens passt.

Dank verschiedenen (kostenpflichtigen) Spielen, konnten sich die Kinder Nikki, Vitali und Maria bestens vergnügen.

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Währenddessen hatten sich Anna und Wassja viel zu erzählen!

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Kurz vor der Rückfahrt mussten wir uns natürlich noch das ukrainische Alphorn anhören, das jedoch nicht annähernd wie unser Horn klingt, aber dennoch hörenswert ist.

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Hier gibt’s alle Photos von Bukovel >>

Hier geht’s zur Original-Website www.bukovel.com